Am Allerheiligentag fand am Friedhof in Muckendorf das traditionelle Totengedenken statt. In einem würdigen Rahmen gedachten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Verstorbenen sowie der Gefallenen der beiden Weltkriege.
Herrn Pfarrer Darius Lebok segnete im Zuge der Feier die Gräber und das Kriegerdenkmal mit einer neu errichteten Gedenktafel, die an die gefallenen Helden aus Wipfing erinnert. Damit sind nun erstmals die Namen der Gefallenen beider Ortsteile – Muckendorf und Wipfing – auf einem gemeinsamen Denkmal vereint.
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Werner Charvat die Bedeutung des Friedens und des Erinnerns: Die Gefallenen seien nicht nur Namen auf einer Tafel, sondern Väter, Söhne und Brüder gewesen – Menschen mit Hoffnungen, Plänen und Träumen, deren Leben durch Krieg und Gewalt viel zu früh endete.
Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Blasmusik Königstetten und die Sängerrunde Donauklang sorgten für einen feierlichen und würdigen Rahmen. Gemeinsam wurde ein Zeichen gesetzt für Frieden, Zusammenhalt und die bleibende Erinnerung an jene, die ihr Leben verloren haben.
Text & Foto: E. Farnik-Vogl