Auf Initiative von Umweltgemeinderätin Johanna Nagl werden im Ortsgebiet von Muckendorf-Wipfing sieben Igeltafeln angebracht – in der Hoffnung, dass künftig mehr Rücksicht auf unsere stacheligen Mitbewohner genommen wird. Unterstützt wird sie dabei von Gemeinderätin Elisabeth Farnik-Vogl und Bürgermeister Werner Charvat.
„Schön langsam dringt es in der Bevölkerung durch, dass der Igel, der ein Dorfbewohner ist, unsere Hilfe braucht“, erklärt Nagl. Zu viel Lebensraum sei dem Tier bereits durch Bodenversiegelung und Verbauung genommen worden. Inzwischen steht der Igel sogar auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.
Besonders jetzt, in der Dämmerung, sind Igel noch aktiv und auf Nahrungssuche. Nagl richtet daher einen Appell an alle Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer: „Bitte räumen Sie Ihren Garten nicht zu sehr auf und lassen Sie eine wilde Ecke stehen. Sämtliche Tierarten danken es Ihnen, wenn sie dort ein Winterquartier finden können.“
Auch im Straßenverkehr sei Rücksicht gefragt: „Bitte fahren Sie langsam und vorsichtig – nur so können wir das Überleben unserer stacheligen und wichtigen Gesellen sichern.“
Traurig berichtet die Umweltgemeinderätin, dass sie am Seeweg in der 30er-Zone erneut einen überfahrenen Igel gefunden hat – und auch eine Katze, die ausgerechnet auf der Bodenmarkierung ‚Achtung Kinder‘ ihr Leben verlor.
Mit traurigen Grüßen
Johanna Nagl
Umweltgemeinderätin